Chatyn. Erinnerung an die Vernichtung belarussischer Dörfer im Zweiten Weltkrieg

von Theresa Troll

Einleitung

„Khatyn is an outstanding work of monumental art. […] it carries a patriotic idea expressed by realistic artistic means. It eloquently and vividly narrates about the tragedy and the courage of Belorussian people during the Great Patriotic War.”Mit dieser Beschreibung transportiert die offizielle Website des Gedenkstättenkomplexes Chatyn in Belarus bereits eine der wichtigsten Aussagen, die die belarussische Erinnerungskultur dominieren: die Heroisierung und Darstellung der Vernichtungserfahrungen des belarussischen Volkes zur Schaffung einer nationalen Identität. Zu diesem Zweck beschloss im Januar 1966 das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Belarus‘ den Bau einer Gedenkstätte,an der gleichen Stelle wo noch vor dem 22. März 1943 das Dorf Chatyn zu finden war. Dieses wurde im Zuge einer Vergeltungsaktion im Partisanenkampf durch das SS-Sonderbataillon Dirlewanger und Schutzmannschafts-Bataillon 118 zerstört und seine 155 Bewohner fast vollständig ermordet. Der Partisanenwiderstand in der Sowjetunion wurde für die Nationalsozialisten zum Vorwand für flächendeckende Mordaktionen gegenüber der Zivilbevölkerung. Dies stellte in Osteuropa nicht wie in den besetzten Ländern West- und Mitteleuropas die schreckliche Ausnahme (bspw. Lidice, Oradour), sondern den Regelfall dar. 

Im Rahmen der “Sicherung der Partisanengebiete“ vernichtete die Wehrmacht 627 Dörfer in Belarus


Im Folgenden geht es darum, die Gedenkstätte Chatyn nach ihrer künstlerischen und architektonischen Gestaltung zu analysieren, Symboliken zu erläutern und die funktionalisierte Rolle der nationalen Gedenkstätte in der belarussischen Erinnerungskultur zu beurteilen.

1. Die Gedenkstätte Chatyn

Grund für die Wahl Chatyns waren vor allem die Erzählungen des Überlebenden Jossif Kaminski, die die Planer erschütterten. Zudem verlieh die geographische Nähe zur Hauptstadt Minsk dem Denkmal mehr Bedeutung und touristischen Zustrom. Noch während der Planungsphase wurde entschieden der Gedenkstätte einen nationalen Charakter zu geben und nicht nur an die Hunderten von vernichteten Dörfer in Belarus, sondern auch an die belarussischen Opfer der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg (oder in Belarus „Großer Vaterländischer Krieg“) sowie dem Sieg und der Befreiung Belarus‘ zu gedenken. Wo zuvor nur ein bescheidener Obelisk mit sowjetischem rotenStern sowie Hammer und Sichel und die Statue einer trauernden Mutter im traditionellen Stil zu finden war, sollte ein umfangreicher und ca. 50 ha großer Gedenkkomplex errichtet werden. Die drei Architekten Jury Hradau, Valjancin Zankovich und Leanid Levin sowie der Bildhauer Sergei Selikhanov gewannen den 1967 ausgeschriebenen Wettbewerb für die Gestaltung des Baus. Baumaterialien wie Granit und weißer Marmor wurden unteranderem aus der Ukraine und Russland importiert, womit sich sinnbildlich die gesamte Sowjetunion an der Errichtung beteiligte. Die Grundidee war die symbolische Rekonstruktion des Dorfes auf dem ehemaligen Dorfgelände. Die umliegenden Wiesen und Birkenwäldern geben einen Eindruck davon, was für ein idyllischer und abgeschiedener Ort Chatyn vor seiner Vernichtung gewesen sein muss. Selbst der Rundgang durch die Gedenkstätte verläuft entlang der ehemaligen Dorfstraße. Am 5. Juli 1969 wurde die Gedenkstätte feierlich anlässlich des 25. Jahrestags der Befreiung von Belarus unter der Beteiligung Tausenden von Menschen, darunter Überlebende des Massakers und Kriegsveteranen, eröffnet. Auch Delegationen aus anderen Sowjetrepubliken nahmen an den Feierlichkeiten teil. Seitdem finden regelmäßig Gedenkzeremonien in Chatyn statt, insbesondere an Tagen wie dem 75. Jahrestag der Befreiung im Juli 2019. Das zeigt die anhaltende Wichtigkeit der Gedenkstätte für die Erinnerungskultur in Belarus.​​

1.1Künstlerische Gestaltung und Symboliken

Chatyn ist eine Anlage mit erheblichem Umfang und einem breiten Spektrum an Symbolen und Symbolhaftigkeit, die auf den Besucher wirken sollen. Im Zentrum der Gedenkstätte steht die mehrere Meter hohe Bronzefigur eines alten Mannes, der seinen toten Sohn auf den Armen hält. Sie sind die einzige bildliche Darstellung von Menschen und dazu noch eine ungewöhnliche, denn die klassische christliche Trauerikonographie ist die einer Mutter.

Das Mahnmal von Chatyn

Aber den Vater hat es wirklich gegeben: Es ist einer der wenigen Überlebenden Jossif Kaminski mit seinem Sohn Adam. Barfüßig, in zerrissenen Hosen, mit toten Augen und hängenden Schultern trägt er den toten Sohn in offener Verzweiflung den Besuchern entgegen. Dies steht im Widerspruch zur heroischen Stilisierung in der Sowjetunion. Dennoch erkennt man in der Statue eine ungebeugte Haltung, die ihr den Titel „Unbeugsamer Mensch“ verlieh und den Stolz, Mut und die Standhaftigkeit des belarussischen Volkes demonstrieren soll. Der Name der Statue steht dabei jedoch im Kontrast zu Kaminskis eigenen traurigen Erinnerungen an die Attacke. Durch die Darstellung von Männern wird das Opfertum nicht ausschließlich auf Frauen und Kinder beschränkt. Jedoch steht der tote Sohn hier für die kindliche Unschuld, den sinnlosen Tod und das Ausmaß der Gewalt. Neben der Statue befindet sich auf dem Massengrab eine massive schwarze Granitplatte, die das eingestürzte Dach der Scheune, in der die Bewohner verbrannt und erschossen wurden, darstellt. Zudem trägt ein symbolischer Sarg aus weißem Granit einen Appell der Toten an die Lebenden die Verbrechen nie zu vergessen und Frieden in die Welt zu tragen.​​​​​​​Um das Zentrum herum liegen verstreut die 26 ehemaligen Häuser des Dorfes. Sie gehören zu dem Andenken an das Dorf Chatynselbst. Ihre Grundmauern wurden aus grauem Beton gefertigt und die symbolischen Eingangstore stehen überall offen, was verschiedene Deutungsmöglichkeiten zulässt: es könnte zeigen, dass der Angriff der SS überraschend kam und die Bewohner aus ihren Häusern getrieben wurden oder es symbolisiert die Gastfreundschaft der ehemaligen Bewohner. In der Mitte eines jeden Hauses steht eine Betonsäule, die den stehengebliebenen Kamin markiert. Auf der Vorderseite ist jeweils eine kleine schwarze Gedenktafel befestigt, auf der die Namen der Familien und ihren Mitgliedern geschrieben stehen. Nur bei den Kindern steht zusätzlich das Alter dabei, um diese Opfergruppe und ihren grausamen Tod besonders herauszustellen. Auf der Spitze der Säule ist eine Glocke angebracht die ca. alle 30 Sekunden einen dumpfen Klang erzeugt, der die Stille des Ortes durchbricht und den Besuch der Gedenkstätte eindringlicher gestalten soll. ​​Das Andenken an die 627 vernichteten Dörfer in Belarus stellen der „Friedhof der verbrannten Dörfer“ und die „Bäume des Lebens“ dar. Ersterer wurde durch 186 symbolische Grabsteine gestaltet, die für die 186 Dörfer stehen, welche bei deutschen Aktionen vollständig vernichtet und seither nicht wieder aufgebaut wurden. Alle Gräber sehen gleich aus: ein Quadrat mit symbolischer Grundmauer, an dessen oberen linken Ende der Name des Dorfes steht. In der Mitte befindet sich eine schwarze Urne auf einem roten Sockel, die mit der Erde des betreffenden Dorfes gefüllt ist. Hier bezogen die Architekten die gesamte Bevölkerung bei der Errichtung des Denkmals durch das Herbeibringen dieser symbolischen Materialien mit ein. Zudem erhielten die ehemaligen Bewohner damit eine Art feierliche Beerdigung. Die „Bäume des Lebens“ bestehen aus einzelnen Bronzeblöcken, auf denen die Namen der anderen 433 ebenfalls völlig zerstörten, aber nach dem Krieg wieder errichteten Dörfer prangen. Die Blöcke sind so aufeinander gestellt, dass sie zusammen die Form von Bäumen erzeugen und über die hinter ihnen errichtete Mauer hinausragen. Dies soll verdeutlichen, dass aus den ausgebrannten Ruinen neues Leben erwachsen ist und die Nazi-Herrschaft mit ihrer Politik der verbrannten Erde letztendlich keinen Erfolg hatte.​​​​Für das Andenken an die belarussischen Opfer im Zweiten Weltkrieg wurde eine riesige graue Betonwand mit eingelassenen Scharten, die wie Zellenfenster wirken, errichtet. In ihnen sind insgesamt 42 Gedenk- und Erinnerungstafeln eingelassen, die an die Opfer von einzelnen Aktionen der deutschen Besatzer und in Konzentrationslager und Ghettos auf belarussischem Boden gedenken. Den Abschluss des Rundgangs durch die Gedenkstätte bildet ein großes Quadrat aus schwarzem Granit. In drei der vier Ecken wachsen in Auslassungen Birken, die für die Überlebenden des Zweiten Weltkriegs in Belarus stehen. In der vierten Ecke brennt dagegen ein ewiges Feuer, das an die ca. 2.230.000 Toten in Belarus während des Zweiten Weltkriegs erinnert, was rund ein Viertel der damaligen Bevölkerung ausmachte. Die Zusammensetzung aus den Bäumen und dem ewigen Feuer zeigt die Verbundenheit von den Überlebenden mit den Toten.​​​​​​Seit der Eröffnung 1969 wurden Veränderungen am Denkmal und am Umraum vorgenommen. So wurden im April 2004 in Vorbereitung aufden 60. Jahrestag der Befreiung von Belarus Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Betonelemente in Angriff genommen, wobei Präsident Alexander Lukaschenko sogar persönlich beim Betonieren Hand anlegte. Dies zeigt deutlich die anhaltende Wichtigkeit der nationalen Gedenkstätte Chatyn für Belarus und die Erinnerungspolitik. Im gleichen Zuge wurde auch ein kleines Museum eingerichtet, das interessierten Besuchern in drei Sälen über die Geschichte des Landes vor allem während des Zweiten Weltkriegs, den Ort Chatyn und die Geschehnisse sowie den Bau und die Entwicklung der Gedenkstätte informiert. Die Besucher können dort auch diverse Broschüren, Bücher, Videos und DVDs kaufen. Vor der Errichtung des Museums gab es lediglich einen Kiosk, in dem man Anstecker und Plaketten, aber nur wenige Bücher und keins über Chatyn und die Gedenkstätte selbst kaufen konnte. Das Angebot an Informationsvermittlung hat sich also im Vergleich zu früher deutlich ausgeweitet.​

1.2Rolle in der belarussischen Erinnerungskultur

Chatyn fungiert als zentrale Gedenkstätte von Belarus und steht nicht (nur) für sich selbst, sondern gleichzeitig auch für die anderen vernichteten Dörfer und Millionen von Toten. Es ist das Symbol für die Verbrechen an der belarussischen Zivilbevölkerung durch die deutsche Besatzungsherrschaftund ihrer Partisanenbekämpfung.

Ich aus dem Feuerdorf. Eine Novelle von Ales Adamowitsch mit Interviews der Überlebenden der Dorfvernichtung

 Seit der Eröffnung kamen über 30 Millionen Besucher verschiedenster Nationalitäten (in 2019: 250.000) nach Chatyn, darunter auch viele Prominente wie Mahatma Ghandi, Fidel Castro, Richard Nixon, Georges Marchai und Michail Gorbatschow. Letzterem diente Chatynauch für die Vorführung der von der Sowjetunion weltweit propagierten Anti-Kriegs-Ideologie. Bislang besuchten keine prominenten Westdeutschen die Gedenkstätte. Vor der Wiedervereinigung kamen viele deutsche Gruppen aus der DDR – heute jedoch fast keine mehr.​​​​​Die Synthese der verschiedenen Gestaltungselemente und die stattfindenden Gedenkveranstaltungen transportieren die Botschaft an die Zeitgenossen und Nachwelt, dass die Tragödie, der Mut und die „Heldentaten“ des belarussischen Volkes während des „Großen Vaterländischen Krieges“ in diesem Monument verewigt und demnach nicht vergessen werden. Seit Mitte der 1960er Jahre wurde das Bild von Belarus als der heldenhaften Partisanenrepublik konfliktfrei durch die kommunistischen Parteiführer in die sowjetische Ideologie eingefügt und gepflegt. Dennoch gedenkt Chatynnicht primär nur den heroischen Aspekten, sondern nimmt vor allem Bezug auf die Leiden der Zivilbevölkerung, was sich eher an der westeuropäischen Erinnerungskultur orientiert. Dass dieser Aspekt selbst zu sowjetischen Zeiten so viel Raum in der Gedenkstätte einnahm und keine sowjetische Symbolik eingearbeitet wurde, stellte ein Novum in der vorherrschenden Gedenkstättenarchitektur der Sowjetunion dar und fand nicht nur in Belarus, sondern auch im Ausland breite Beachtung.​​​​​​​​​​Auch wenn in Chatyn keine offenen sowjetischen Symbole und Symboliken eingearbeitet wurden, steht die Gedenkstätte durch die Einheit des staatlich verordneten Erinnern und Vergessen in sowjetischer Tradition. Denn während an die Opfergruppe der Zivilbevölkerung gedacht wird, geraten andere Gruppen wie die belarussischen Opfer der Shoa in Vergessenheit und finden nur einen begrenzten Raum in der belarussischen Erinnerungskultur. Auch wenn sich die belarussische Erinnerungskultur im Wandel befindet und seit 1992 das öffentliche Gedenken insbesondere an die jüdischen Opfer möglich ist, findet dies in Chatyn keine Darstellung.
Der Holocaust durfte nämlich den Gründungsmythos des „Großen Vaterländischen Krieges“ nicht konterkarieren. 
Darüber hinaus sind die Einzelheiten des Ereignisses noch nicht ausreichend erforscht. So wie die Kollaboration von Ukrainern in dem Schutzmannschaftsbataillon 118 und damit ihre zentrale Rolle bei der Durchführung des Massakers, die weder vor Ort noch auf der offiziellen Website aus politischen Gründen thematisiert wird. Dies hätte nämlich eine Bedrohung für die Einheit der drei slawischen Brudervölker – Belarus, Ukraine und   Russland –  bedeutet, weshalb dieser Aspekt, ebenso wie die stalinistischen Repressionen, im Kontext der Gedenkstätte und Erinnerungskultur weiter unterdrückt wird.​​​​​​​​​​In der Forschung gibt es verschiedene Beurteilungen der Gedenkstätte Chatyn und ihrer Gestaltung. Die ausgewiesene Belarushistorikerin Astrid Sahm sieht den Grund für die Entstehung einer derart außergewöhnlichen Gedenkstätte in Belarus während der Blütezeit des sozialistischen Realismus in der tiefen Verankerung der Vernichtungserfahrungen im kollektiven Gedächtnis der Belarussen, welcher die Architekten in ihrem Entwurf eine äußerliche Form gegeben haben. Die belarussische Bevölkerung findet sich so mit ihren Erinnerungen in der Gestaltung wieder. Der Fokus auf die Leiden der Zivilbevölkerung findet auch Ausdruck in dem Verzicht auf jegliche weitere Informationsvermittlung bis zur Errichtung des Museums 2004.

Der Historiker Per Anders Rudling hingegen interpretiert die Gedenkstätte als Komplex, der feierliche Ehrfurcht vor den Opfern des Krieges und Respekt vor den Partisanen hervorrufen und damit dem (erinnerungs-)politischen Zweck dienen soll, die Macht der Führung des Staates zu legitimierenund zu stabilisieren. Federführend war dabei Pyotr Masherov, Führer der belarussischen kommunistischen Partei, der selbst ehemaliger Partisan war und die Gedenkstätte mit in Auftrag gab. Er betonte den Widerstand im Krieg als zentralen Aspekt der belarussischen Identität und überwachte die Errichtung von Monumenten zum Gedenken an die Toten und zur Feier des Partisanenheldentums. Ihm folgende Politiker wie der zurzeit amtierende Präsident Lukaschenko kultivierten dieses Narrativ, welches belarussisches Heldentum hervorhebt. 

Namen der verbrannten Dörfer

Literaturverzeichnis

Internetadressen

Lukaschenko, Alexander: Rede anlässlich des 78. Jahrestages der Tragödie von Chatyn, in: BelTA vom 22. März 2021, URL: https://deu.belta.by/president/view/wir-haben-nichts-vergessen-rede-des-prasidenten-lukaschenko-in-der-gedenkstatte-chatyn-56516-2021/, aufgerufen am 24.02.2022.​

Offizielle Website der Gedenkstätte: https://www.khatyn.by/en/ (aufgerufen am 29.1.2022).

O.V.: „Khatyn is an outstanding work of monumental art“, in: Website der Gedenkstätte Chatyn vom 23. Oktober 2020, URL: https://www.khatyn.by/en/memorial-complex-khatyn/khatyn-is-an-outstanding-work-of-monumental-art, aufgerufen am 24.02.2022.​

Sekundärliteratur

Fuchs, Jochen/Lüdke, Janine/Schastnaya, Maria: Stätten des Gedenkens in Belarus, in:
GedenkstättenRundbrief/Nr. 138 (2007), S. 3-10. URL: https://www.gedenkstaettenforum.de
/uploads/media/GedRund138_3-10.pdf (aufgerufen am 29.1.2022).

Ganzer, Christian: Die Erinnerung an Krieg und Besatzung in Belarus‘. Die Gedenkstätten „Brester Heldenfestung“ und „Chatyn‘“, in: Deutsche Besatzung in der Sowjetunion 1941-1944. Vernichtungskrieg, Reaktionen, Erinnerung, hrsg. v. Babette Quinkert, Paderborn 2014, S. 318-334.

Hürter, Johannes: Krieg ist Krieg?, in: Der Deutsche Krieg um „Lebensraum im Osten“ 1939-1945. Ereignisse und Erinnerung, hrsg. v. Peter Jahn, Florian Wieler, Daniel Ziemer, Bonn 2017, S. 91-109.

Kirylava, Natallja V.: Хаты́ нь. Khatyn. Chatyn, Minsk 2005.

Makhotina, Ekaterina/Davies, Franziska: Offene Wunden Osteuropas. Reise zu den Erinnerungsorten des Zweiten Weltkriegs, erscheint vsl. April 2022.

Rudling, Per Anders: „The Khatyn Massacre in Belorussia: A Historical Controversy Revisited“, in: Holocaust and Genocide Studies 26 (2012) H. 1, S. 29-58.

Sahm, Astrid: „Der Zweite Weltkrieg als Gründungsmythos: Wandel der Erinnerungskultur in Belarus“, in: Osteuropa 60 (2010) H. 5, S. 43-54.

Dies.: „Im Banne des Krieges: Gedenkstätten und Erinnerungskultur in Belarus“, in: Osteuropa 58 (2008) H. 6, S. 229-245.

Stadler, Stefan: Besuch in der Gedenkstätte Chatyn, Belorussland, in: GedenkstättenRundbrief/Nr. 54 (1993), S. 16-18. URL: https://www.gedenkstaettenforum.de
/uploads/media/GedenkstaettenRundbrief54-16-18.pdf (aufgerufen am 29.1.2022).

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